Outsourcing schafft neue Flexibilität
Der Trend zur Spezialisierung nimmt in allen Bereichen des beruflichen Lebens zu. Unternehmen sourcen out, wie es neudeutsch heißt, sie vergeben Randbereiche, die notwendig sind, um den Geschäftsbetrieb am Laufen zu halten, an externe Spezialisten, so etwa schon vielfach praktiziert mit der Lohnbuchhaltung oder auch in der Forschung und Entwicklung durch virtuelle Teams, die sich nur für Projekte zusammenfinden und kollaborieren. Und auch im Bereich der IT gibt es immer mehr Outsourcing, was oftmals mit den hohen Anschaffungs- und Unterhaltskosten zusammenhängt, die für eine IT-Infrastruktur notwendig sind. Kann man diese extern und bedarfsweise einkaufen, so wirkt sich dieses unmittelbar positiv auf den Cash, den zur Verfügung stehenden Bestand an liquiden Mitteln aus, und schafft damit finanzielle Freiräume, etwa für Investitionen oder Vorfinanzierungen. Und auch der Bereich der Juristerei wird oftmals von einem externen Fachanwalt betreut, gerade dann, wenn das Rechtsgebiet nicht ständig bearbeitet werden muss, sondern gezielt eine Beratungsleistung abgefordert werden muss, die auf Honorarbasis vergütet wird. So sollte ein Unternehmen beispielsweise einen Fachanwalt für IT Recht im Zugriff haben, um Rechtstreitigkeiten in diesem Bereich im Vorfeld zu vermeiden oder im Falle einer juristischen Auseinandersetzung eine optimale Vertretung der eigenen Ansprüche und Rechte zu haben. Wenn man die Kosten für einen verlorenen Rechtsstreit und dessen Konsequenzen berücksichtigt, dann sollte man an diesem Kostenposten nicht sparen, sondern die notwendigen Investitionen tätigen, um juristisch auf der sicheren Seite zu sein und zu bleiben.
