Tinnitus springt an
Mitunter vergehen Jahre und der Mensch wird gequält, ohne dass eine Aussicht auf Hilfe existiert. Tinnitus, eine zunehmende Krankheit der Gehörnerven, bildet sich allmählich zur Volkserscheinung aus. Die Ohrengeräusche existieren ausschliesslich im Kopf des Einzelnen und erschweren die Aufnahme von Schallwellen, so dass die Lebensqualität deutlich gemindert wird. Erst einmal wird die Qualität des Hörens merklich reduziert, außerdem besteht durch die andauernde Wahrnehmung eines Pfeifens das Wohlbefinden beträchtlich gestört. Es kann vorkommen, dass diese Töne nur relativ kurz wahrzunehmen sind, was eigentlich kein Problem darstellt und besonders oft nach einer langen Nacht in einer Diskothek auftreten kann. Bleibt der Pfeifton allerdings für mehr als einen Tag, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Denn die Konsequenzen wären fatal. Denn Tinnitus kann das Wohlbefinden des Menschen so sehr einschränken, dass er psychisch anfällig wird. Stress, nicht mehr wirklich verstehen zu können, Schlafmangel und Depressionen, sind Begleiterscheinungen von Tinnitus, die schlimme Folgen haben können. Das familiäre Umfeld kann dadurch so sehr belastet werden, dass es letztendlich zerbricht und der Job ist schließlich ebenso gefährdet.
Wenn eine Erkrankung der Hörorgane vorliegt, sind die Aussichten auf Heilung sehr positiv. Falls dies nicht zutreffen sollte, ist die Behandlung problematischer, da es zwar Mittel der Heilung gibt, diese aber nicht immer bei jedem funktionieren.
Wenn man Glück hat, verschwindet Tinnitus von selbst, was allerdings nur sehr selten vorkommt. Auf keinen Fall sollte man, ist man von Tinnitus betroffen, Stille meiden und sich isolieren, da der Ton dann nur noch stärker und aufdringlicher wahrgenommen wird.
Alles in Allem sollte man Tinnitus immer mit Gehörschutz und Vermeidung von großem Lärm vorbeugen.
