Bequem und modisch?

Während einer Schwangerschaft haben viele Frauen auch mit der Hormonumstellung zu kämpfen, die sie teilweise sensibler, weicher und verletzlicher macht. Schließlich wird nichts mehr so sein, wie vorher. Das Baby wird das Leben fraglos verändern und zumindest anfangs sogar bestimmen. Dazu kommen noch zahlreiche Vorsorgeuntersuchungen und die stetige Besorgnis, dass es gesund und munter zur Welt kommt. Umstandsmode sollte deshalb in jeder Hinsicht auf die werdende Mutter zugeschnitten sein. Die Kleidung soll nicht einengen, drücken oder einschneiden. Sie muss vor allem bequem und am Besten verstellbar sein. Schließlich macht der Körper große Veränderungen durch. Ein gutes Beispiel sind im Bund verstellbare Hosen, die dem wachsenden Bauch entsprechend angepasst werden können. Wer lieber Kleider trägt, versucht es vielleicht mit einem Wickelkleid. Auch hier lässt sich die Weite entsprechend regeln. Da sich auch andere Körperteile wie Brust oder Po verändern, spielt gute Unterwäsche ebenfalls eine wichtige Rolle. Sie sollte auf keinen Fall zu eng sein, aber trotzdem stützend wirken. Häufig achten Hersteller von Umstandsmoden darauf, dass der Bauch etwas Halt bekommt, da hier Schwangere, vor allem gegen Ende der Schwangerschaft, diese Eigenschaft zu schätzen wissen. Im Stoffbereich werden leichte und atmungsaktive Tücher bevorzugt, denn nicht selten geraten werdende Mütter schnell ins Schwitzen. Gleichermaßen ist es gut weiche und anschmiegsame Stoffe auf der oft empfindlichen Haut zu fühlen. Und dann soll das alles noch gut aussehen? Diese Frage werden jetzt vielleicht einige entmutigt stellen. Doch wer sich das Angebot ansieht, wird sicher erstaunt sein, wie gut das alles unter einen Hut gebracht wird.

Autor: Andreas Mettler
Datum: Freitag, 29. Mai 2009 6:50
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