Golfen mit Platzreife
Der Golfsport erfordert, neben körperlicher Fitness und dem Willen zur Perfektion auch ein hohes Maß an Präzision und Konzentration. Auch ein umfangreiches theoretisches Wissen wie natürlich die umfangreiche Regelsammlung und das Einbeziehen von Wind und anderen äußeren Einflüssen auf die Flugbahn des Balles mitsamt seiner Landung auf unterschiedlichen Böden und Gräsern. Mit einem kräftigen Schlag und einer gehörigen Portion Glück ist es hier nicht getan, obwohl es beim reinen Zusehen nicht selten den Anschein erweckt. Die Rücksicht auf andere Spieler, wie auch auf die Gegenspieler gehört zum guten Ton im Golfsport, der bis vor gar nicht allzu langer Zeit lediglich ein Sport für die Oberen Zehntausend war. Durch den in den Neunziger Jahren aufkommenden Boom und die damit verbundene Erschwinglichkeit der Golfmaterialien und Klub-Mitgliedschaften drängte sich die Frage nach einer abzulegenden Prüfung geradezu auf. Diese ist mit einer Art Golfschein, der sogenannten Platzreife gegeben. Hierbei handelt es sich um einen Kurs, der entweder in Verbindung mit Golfreisen oder aber auch auf dem nahegelegenen Golfplatz abgelegt werden kann. Er stellt sicher, dass der Teilnehmer die Grundregeln und Techniken des Sportes erlernt haben und öffnet nach einem erfolgreichen Ablegen der Prüfung die Türen zu allen öffentlichen Golfplätzen weltweit. Mitgliedschaften in exklusiven Golfklubs sind selbstverständlich durch diesen Schein nicht gegeben hier gelten Aufnahmebedingungen, die der Normalbürger höchstwahrscheinlich eher nicht erfüllen kann. Dies sollte aber nicht davon ablenken, dass Golf eine durchaus sportliche Betätigung ist, die ein hohes Maß an Disziplin erfordert, um einen Könnensstand zu erreichen, der einem Spielspaß und Begeisterung garantiert.
