Führerschein in den Ferien
Um heutzutage mobil zu sein geht es quasi gar nicht mehr ohne Führerschein. Der normale Weg ist, diesen neben der Schule, der Ausbildung oder dem Studium zu absolvieren. Experten empfehlen, man sollte mindestens 2x wöchentlich am Theorieunterricht teilnehmen und sobald man aktiv Fahrstunden nimmt, sollten auch mindestens zwei bis drei Fahrstunden die Woche absolviert werden.
Eine Alternative kann hier eine Ferienfahrschule sein. Hier geht man nicht in eine herkömmliche Fahrschule, sondern besucht eine so genannte Intensivfahrschule. So beschäftigt man sich einige Wochen sehr intensiv mit dem Führerschein und wird nicht durch den Alltag abgelenkt. So kann man sehr schnell und gut lernen.
Eine Ferienfahrschule muss nichtmal teurer sein als eine normale Fahrschule, ganz im Gegenteil. Da weniger Wissen als in einer normalen Fahrschule verloren geht, kann der Führerschein am Ende sogar billiger werden.
Junge Erwachsene, die ihren Führerschein in einer Ferienfahrschule gemacht haben, mussten zwar ihre Ferien opfern – hierbei empfiehlt es sich die Sommerferien zu nutzen – berichten aber durchaus positives. Da alle Anwesenden den Führerschein in kurzer Zeit machen wollen ist das Lernklima sehr angenehm. Zusätzlich sind alle auf kleinem Level und kann man sich zusätzlich mit Mitschülern austauschen und zusammen lernen.
Auch das Lernen der Praxis ist sehr angenehm. Bei einem herkömmlichen Ausbildung in der Fahrschule hat man oft Lernverluste durch lange Zeiten zwischen den praktischen Lerneinheiten. Bei Intensivkrusen hat man in der Regel einen persönlichen Fahrlehrer und fährt viel mehr an einem Tag.
Aber Ferienfahrschulen haben auch Nachteile. Sie sind nicht überall verfügbar und die Intensivausbildung kann nicht in jeder Fahrschule gemacht werden. Wer also keine Ferienfahrschule in der Nähe hat, muss evt. Noch Kosten für eine Unterkunft aufwenden. Und der wohl größte Nachteil ist eben das Opfern der geliebten Ferien.
