Die heutige Freizeitgestaltung der Jugend
Man liest es ja ab und an mal in den Medien, die Kids von heute spielen zuviel am PC, gehen nicht mehr raus und treiben zu wenig Sport. Auf der einen Seite sind Spielekonsolen das Highlight schlechthin und auf der anderen Seite kann man sie auch durchaus kritisch sehen.
Der Gedanke liegt sicherlich in der Mitte, denn man durchaus Spaß mit einer WII, XBox oder Nintendo DS haben, wenn man den Rest darüber nicht vergisst.
Eine sinnvolle Kombination der möglichen Freizeitgestaltung liegt ab einem gewissen Alter sicherlich auch bei den Eltern. Scheint die Sonne geht man raus, Regentage nutzt man, um zu spielen. Oder die Zeit wird schlichtweg begrenzt. Kein Kind muss von Mittags bis Abends mit seinem Nintendo auf dem Sofa sitzen. Wenn die Hausaufgaben erledigt sind, dann kann man eine Stunde spielen und danach wird halt etwas anderes gemacht.
Warum dies vielfach nicht klappt, hat sicherlich verschiedene Ursachen. Viele Eltern gehen arbeiten und bekommen gar nicht mehr wirklich mit was das eigene Kind in seiner Freizeit macht. Andere wiederum haben es aufgegeben ihrem Kind klare Grenzen zu setzen und diese vor allem auch einzuhalten. Denn Spielekonsolen entsprechen durchaus dem Zeitgeist und können eine Menge Spaß machen, wenn man es dann nicht übertreibt.
Ähnlich ist das Konsumverhalten auch mit einem PC. Da sitzen Kids mit 13 oder 14 Jahren bis um Mitternacht vor ihrem TFT Monitor und die Eltern schauen zu. Oder machen sie es teilweise sogar vor? Dabei gibt es durchaus Regeln, mit denen das Spielverhalten und die Internetnutzung begrenzt werden können. Das Modem wird mit einem Passwort versehen und so kann das Internet nur zu verabredeten Zeiten genutzt werden. Hält das Kind sich nicht an die Regeln, dann setzt man eben Grenzen, diese allerdings müssen als Eltern auch durchgesetzt werden und zwar von Anfang an.
