Schwarzer Tee aus Pflanzenextrakten
Vorab einige allgemeinen Informationen zum Schwarzen Tee. Schwarzer Tee wird aus getrockneten Blättern eines Teestrauches generiert, dieser Teestrauch wird im Fachjargon auch als Camellia sinensis bezeichnet. Der Strauch wird vor allem in den Ländern China, Indonesion und Sri Lanka angebaut, von dort werden die Blätter überall in die ganze Welt verschickt.
Doch woher kommt guter Tee eigentlich genau, denn wer weiß heutzutage schon noch, welcher Tee eigentlich gut und welcher Tee schlecht ist – bei jener Fülle, die sich auf dem Markt wieder findet. Es gibt verschiedene Teeanbaugebiete. Das größte findet sich in Assam, es liegt im Nordosten von Indien - hier wird ein dunkler, kräftiger und würziger Tee angebaut. Bei stark kalkhaltigem Wasser empfiehlt sich zum Beispiel ein Assam als kräftiger Tee. Von weit oben kommen die Blätter der Darjeeling Valley – ein Schwarzer Tee, der ganz besonderen Klasse – sie werden in den Südhängen des Himalaya geerntet und entfalten bei Aufguss ein eher liebliches Aroma. Nicht zuletzt muss der Ceylontee erwähnt werden – er schmeckt herb und fruchtig. Der Name Ceylontee stimmt zwar schon länger nicht mehr, da die Insel inzwischen Sri Lanka heißt, dennoch hat sich der Begriff gehalten. Schwarzer Tee und dessen Ernte – ein Fall für sich. Besonders bei der Ernte der Blätter des Schwarzen Tees ist der so genannten first und second flush. Das bedeutet, dass die Frühlingspflückung – welche im Fachjargon als first flush bezeichnet wird – eher leicht, blumig und hell wirkt, und die Sommerpflückung, also der second flush, eher kräftiger wirkt. Die anderen Ernten sind qualitativ nicht sonderlich hochwertig und fallen somit nicht ins Gewicht. Die Art und Weise wie Schwarzer Tee zubereitet wird, spielt ebenso eine entscheidende Rolle.
