Motocross- wilde Sportart
Der Begriff Motocross bezeichnet sowohl den Sport mit einem Motorrad, als auch mit einem Quad. Gefahren wird Indoor, aber auch auf freien Geländestrecken draußen.
Motocross Fahrzeuge besitzen keine Straßenzulassung, da wichtige Anbauteile fehlen. Zugunsten der Schnelligkeit wird im Motocross darauf verzichtet. Blinker, Licht und ein Ständer fehlen am Motocross Motorrad, diese Teile würden bei dieser recht wilden Sportart sowieso recht schnell abfallen. Wer sich genauer mit dieser Sportart befasst, wird schnell feststellen, dass eingefleischte Motocrosser in den Bezeichnungen Unterschiede machen.
Gewöhnlich bezeichnet man Indoor Rennen als Supercross und nur Outdoor Rennen werden als Motocross bezeichnet. Outdoor Strecken müssen extra angelegt und genehmigt werden. Aufgrund der Motorenlautstärke findet man diese Strecken meist weit entfernt von Wohngebieten, da man einem Anwohner diese Lautstärke nicht zumuten könnte.
Motocross Rennen werden meist im Winter ausgetragen und dienen als Alternative zu den nicht mehr zu befahrenen Outdoor Strecken. Vor allem die Nässe macht diese Strecken absolut unbefahrbar, so dass man dann auf den Hallensport ausweicht.
Wer einmal ein Motocross Rennen besucht hat, wird sicherlich mächtig ins Staunen geraten sein, denn die Motocrosser führen waghalsige Stunts auf, deren Nachahmung nicht empfohlen ist. Jeder Motocross Sportler muss eine Schutzbekleidung, da Sturz aus größer Höhe lebensgefährlich enden würde und kann. Seit dem Jahr 2005 gibt es auch eine Weltmeisterschaft für weibliche Motocrosser, bis dahin war diese Sportart den Männern vorbehalten. Der größte Unterschied zwischen Indoor und Outdoor Strecken liegt in den Distanzen. Während man auf den Outdoor Strecken durch die größeren Entfernungen wesentlich höhere Geschwindigkeiten erreichen kann, liegt die Kunst im Indoor Rennen darin, die Sprünge auf kurzen Distanzen auszuführen und vor allem schnell hintereinander.
Im Grunde kann man den Indoor Motocross Sport als etwas anspruchsvoller bezeichnen, da durch die räumliche Enge die Sprünge wesentlich schwieriger auszuführen sind und der Fahrer kaum eine Atempause einlegen kann.
