Die Laufleistung von Motorradreifen

Die Laufleistung von Motorradreifen hängt von sehr vielen verschiedenen Faktoren ab und schwankt deshalb sehr stark. Dies erklärt den Umstand, dass in Gesprächen zwischen Motorradfahrern beispielsweise in Internetforen bezüglicher der Laufleistung eines bestimmten Modells immer sehr unterschiedliche Aussagen aufeinandertreffen. Zunächst einmal bleibt festzuhalten, dass die Laufleistung der Reifen ganz entscheidend von der Härte des Gummis abhängt. Ganz allgemein gilt dabei die Beziehung: je weicher der Reifen, desto schneller nutzt er sich ab. Welche Gummimischung bei einem Reifen verwendet wird hängt allerdings ganz entscheidend von seinem Einsatzgebiet ab. Reifen die ein Maximum an Grip bieten sollen, wie z.B. Rennreifen oder Supersportreifen, benötigen eine verhältnismäßig weiche Gummimischung, während Tourenreifen eine härtere Mischung vertragen.  Um Dilemma, dass ein weicherer Reifen zwar mehr Grip aber gleichzeitig auch eine geringere Laufleistung mit sich bringt, etwas zu entkommen, haben sich die Reifenhersteller etwas einfallen lassen. Tatsächlich ist es nämlich so, dass innerhalb eines Motorradreifens unterschiedliche Anforderungen herrschen. So wird ein Maximum an Grip vor allem an den Reifenschultern gefordert, während auf der Lauffläche vor allem Laufleistung gefragt ist. Die Reifenhersteller haben deshalb schon vor über 20 Jahren damit begonnen, Motorradreifen mit zwei unterschiedlich harten Gummimischungen zu konstruieren. Diese sogenannte Mehrkomponententechnik kommt heute in zahlreichen Modellen zum Einsatz. So zum Beispiel beim Battlax BT 021 und dem Battlax BT 016 von Bridgestone oder den Modellen Pilot Power 2CT und Piloat Road 2 von Michelin.
Dies erklärt allerdings noch nicht, warum die Laufleistung eines Motorradreifen Modells so stark schwanken kann.  Hierfür ist die Erklärung in dem Einsatz des Reifens zu suchen. Ein ganz wesentlicher Faktor für die Abnutzung eines  Reifens ist nämlich der Asphalt . Je gröber dieser ist, desto schneller kommt es zu Abrieb und damit zur Abnutzung des Reifens.

Autor: Markus Boos

Autor: Markus Boos
Datum: Montag, 19. Januar 2009 17:30
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