Warum macht Pokern Spaß?

Kaum ein anderes Hobby, andere nennen es gar Sport, hat in den letzten Jahren einen vergleichbaren Popularitätsschub bekommen wie das Pokerspiel. Vielleicht noch das Darts-Spiel!? Wenn man das hiesige Sportfernsehen betrachtet, ist auch Darts eine Sportart, die ebenso exzessiv übertragen wird. Aus welchem Grund richtige Sportarten wie zum Beispiel Badminton, Tischtennis oder Squash gar nicht im Sport-TV gezeigt und vom Pokern/Darts/merkwürdigen Quiz-Sendungen verdrängt worden sind, ist eine Frage, die zwar interessant ist, aber hier nicht diskutiert werden soll. Es geht um die Faszination des Pokerspiels, das zum einen von den diversen angesprochenen TV-Sendungen und zum anderen von der Entwicklung des Internets profitiert hat. Nur so ist es zu erklären, wieso sich Pokern so schnell über den ganzen Erdball ausgebreitet hat und heutzutage viele Millionen Fans hat. Viele Menschen treffen sich in Casinos, zu Hause mit dem entsprechenden Pokerzubehör oder im Internet, um möglichst viele Pokerchips zu gewinnen. Die mediale Verbreitung ist der Auslöser für die flächendeckende Bekanntmachung des Pokerspiels, vor allem in der Variante Texas Hold’Em. Die Komplexität des Pokerns und das Adrenalin, das während des Spiels fließt, sind die Hauptgründe, warum Pokern einfach Spaß und zum Teil sogar süchtig macht. Ein „bisschen pokern“ kann jedermann nach einer kurzen Einweisung in die Regeln des Spiels. Aber bis zum guten Spieler oder Profi dauert es ziemlich lange, denn es müssen viele Faktoren zusammenkommen, die zum Erfolg führen. Sie liegen auf der einen Seite in der Natur und den Charaktereigenschaften des Spielers. So sollte man eine gute und schnelle Auffassungsgabe besitzen, geduldig sein, gut beobachten können. Auf der anderen Seite darf man die harte Arbeit nicht vergessen, die hinter einer erfolgreichen Pokerkarriere steht. Die Pokerregeln sollte man im Schlaf beherrschen, mit den Wahrscheinlichkeiten muss man vertraut sein und man sollte sehr häufig pokern, damit man entsprechende Erfahrungswerte in Zukunft für sich nutzen kann. Das alles stellt eine große Herausforderung dar, die dazu beiträgt, dass dieses Spiel einfach Spaß macht!

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Autor: Olaf Bartels
Datum: Dienstag, 13. Januar 2009 19:42
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