Starke Texte verfassen - was wichtig ist.
Persönlichen Stil sollte man nie mit Stilisierung verwechseln, wie dies häufig Anfänger tun, weder gestelzte Formulierungen noch verrenkte Veitstänze machen den Autor! Leider fallen viele Verfasser auf sprachliche Mätzchen und Manierismen herein und fördern sie sogar. Doch deren Wirkung verpufft schnell, wenn keine Substanz dahinter steckt. Und nichts ist so schal wie die stilistische Masche von gestern.
Folgende Ratschläge sind dagegen beachtenswert:
Meiden Sie unbeabsichtigte Monotonie durch Wiederholungen von Worten und syntaktischen Konstruktionen!
Schreiben Sie ökonomisch. Streichen Sie alle Redundanzen. Kumulierende Effekte, übertriebene Begeisterung und Sentimentalität führen oft zu Kitsch. Wenn Sie hier unsicher sind, konsultieren Sie einen geübten Lektor oder Texter.
Sprachlicher Reichtum und differenzierte Ausdrucksweise sind anzustrebende Ziele. Bemühen Sie sich um den jeweils treffenden Ausdruck, Schachtelsätze überlassen Sie den Juristen. Stereotypisierungen, Klischees und Trivialitäten sind die Totengräber einer ausdrucksvollen Sprache und eines überzeugenden Stils. Lassen Sie Ihren Text am besten Korrektur lesen. Sie ersparen sich damit unliebsame Überraschungen.
