Wieso nehmen Bodybuilder zusätzliche Eiweiße ein?

Wieso nehmen eigentlich Bodybuilder zusätzlich Eiweiße zu sich und kann eine solche Eiweißzufuhr schädlich sein? In der Regel haben Bodybuilder nur ein Ziel: die Muskeln und damit den gesamten Körper aufzubauen. Unsere Muskeln bestehen aus Eiweiß deren Grundbausteine Aminsäuren sind. Der Körper kann diese nur bedingt herstellen und daher braucht man die Eiweisszufuhr. Nimmt der Mensch Eiweiße aus pflanzlicher (sehr wenig Eiweiße) oder aus tierischer Nahrung (sehr viele Eiweiße) zu sich, werden diese Eiweiße (Proteine) dem menschlichen Stoffwechsel zugefügt und in ihre Bestandteile (Aminosäuren) aufgespalten. Der Körper setzt diese anschließend wieder zusammen und erzeugt körpereigene Eiweiße. Wenn ein Mensch (zum Beispiel ein Bodybuilder) viel trainiert, braucht er auch sehr viele Eiweiße, um die Muskelmasse optimal aufbauen zu können. Bodybuilder brauchen meist einen so hohen Anteil an Eiweißen, dass sie zusätzlich Eiweiss durch spezielle Shakes oder viel Fleisch zu sich nehmen müssen. Ein Mythos, der allerdings nicht mehr als grober Unsinn ist, ist dass der reine Eiweißverzehr ohne Training dem Körper kein zusätzlichen Muskelaufbau bietet, sondern im Gegenteil die Verdauung beeinträchtigen kann. Ein relativ hoher Eiweißkonsum kann dazu führen, dass vermehrt Purinbasen entstehen, welche zu Harnsäuren aufgespalten werden. Diese widerrum werden über die Nieren ausgeschieden. Bei zuviel Harnsäure im Serum, kann es passieren, dass die Niere die anfallenden Säuren nicht so schnell abfiltrieren kann und diese sich im Körpergewebe absetzen bzw. ablagern können. Bekannt sind diese Gewebsschädigungen auch unter den Namen „Gicht“. Allerdings muss man dazu schon sehr viel und regelmäßige Eiweißschübe zu sich nehmen. In der Regel ist der normale Verbrauch (2-2,5 Gramm pro Kilogramm für Sportler) auch auf eine längere Sicht gesehen unproblematisch. In der Regel bekommt man Eiweißsubstanzen in diversen Onlineshops wie auf energytrend.de. Hier hat man die Möglichkeit, sich Shakes, Pastillen oder Kapseln zu ordern.

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Autor: Julia Neuman
Datum: Sonntag, 23. November 2008 18:09
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