Die Bereitschaft zu sozialer Kompetenz und professionellem Konfliktmanagement ist in fast jedem Job gefragt

Im Geschäftsleben, genauer gesagt im Personalwesen, gibt es Moden und Trends, die kommen und gehen. Diese reichen vom Layout der Bewerbung über bestimmte formelle Vorgaben bis hin zur Fotofrage bunt oder schwarz-weiß. Das Thema Softskills hat sich in den vergangenen Jahren jedoch fest etabliert. Wer beruflich etwas erreichen will, muss gewisse weiche Eigenschaften mitbringen bzw. belegen, um sich von den Mitbewerbern abgrenzen zu können. Schon in der Bewerbung kann man dieses Thema aufgreifen – etwa in Form eines Qualitätsprofils, das als ergänzendes Dokument an den Lebenslauf angehangen wird. Hier findet sich ausreichend Platz, um in Bezug auf weiche Faktoren wie Konfliktmanagement, Zeitmanagement, Teamfähigkeit und Führungskompetenzen einzugehen.

Im Fachjargon nennt man die Summe all dieser Fähigkeiten soziale Kompetenz.Viele meinen, dass es sich dabei um Benimmregeln handelt, die bereits in der Kinderstube verankert werden, doch Softskills sind viel mehr als gutes Benehmen. Gerade für die heutigen und zukünftigen Fach- und Führungskräfte ist es daher wichtig, diesen Bereich, der ebenso zum Job dazu gehört wie das fachliche Know-how nicht aus den Augen zu verlieren. Auch oder selbst für Personen mit langjähriger Berufserfahrung ist es wichtig, sich mit den weichen Fähigkeiten auseinander zu setzen. Gezielte Trainings oder Fortbildungen – entweder in einer Gruppe oder als Einzelmaßnahme – können dabei helfen, das eigene Verhalten zu reflektieren und zu verbessern. Und Verbesserungsbedarf wird jeder bei sich feststellen, denn kein Mensch ist von Natur aus perfekt im sozialen Umgang mit Kollegen, Vorgesetzten, Kunden oder Geschäftspartnern. Beeindruckend bei der bewussten Auseinandersetzung mit dem Thema Softskills, sind die schnellen Erfolge, die sich durch das bloße Anwenden von einfachen Tricks und Kniffen erzielen lassen. Und von einem sozial kompetenten Mitarbeiter können nicht nur die engsten Kollegen profitieren, sondern das gesamte Unternehmen. Das ist einer der Gründe, weshalb zunehmend auch Fort- und Weiterbildungen in einzelnen Disziplinen sozisler Kompetenz genehmigt oder sogar gefördert werden.

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Autor: Veronika Dohmen
Datum: Dienstag, 16. September 2008 13:33
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